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Magnus Weidemann | ||||||
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Aber jetzt hat eigentlich erst die Photographie uns einen neuen Weg eröffnet, im Akt-Lichtbild die unmittelbare Brücke zu bauen zwischen Lebenswirklichkeit und Sinnschönheit... Zeitschrift "Photofreund", 1. Dez. 1949 Die wertvollsten und künstlerisch-ethisch besten Bilder sind diejenigen, bei denen man das Nacksein eigentlich gar nicht bewußt bemerkt! aus "Über den Wert unserer Bilder", 1954 Es sollte einerseits das Modell selbst völlig unbefangen
erscheinen, unbewußt in seinem Zustand frei und natürlich,
wie unbeobachtet. Zeitschrift "Photofreund" 1. Dez. 1949 Eine größere Verkehrung der Begriffe ist kaum denkbar, als die übliche, die die Nacktheit als etwas Besonderes Auffälliges, Aufregendes, eigentlich Häßliches und Unerlaubtes beurteilt. Die grenzenlose Verfahrenheit des vergangenen - und eben leider noch lange nicht überwundenen - Zeitalters der gedankenlos im Strome der Gewohnheit schwimmenden Spießbürgerlichkeit gehörte dazu, um die Wertschätzung der nackten Körperlichkeit - der natürlichen Wahrheit des Menschendaseins - zu einem in guter Gesellschaft verpönten Verstoß zu machen! Begleitender Text zum Buch von Bruno Wiehr "Der männliche Körper in Linien und Licht", 1922 |
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